11. März 201721:44

[Rezension] Still Alice - Lisa Genova

Titel: Still Alice
Autor/in: Lisa Genova
Seitenanzahl: 316
Verlag: Bastei Lübbe




Als Alice erfährt, dass sie an der Alzheimer Krankheit leidet, kann sie es erst gar nicht fassen.
Sie ist doch erst fünfzig!
Machtlos muss sie dabei zusehen, wie die Erinnerungen ihr mehr und mehr entgleiten und alles, wofür sie ein Leben lang gearbeitet hat, allmählich verschwindet.
Wie soll sie sich nun in ihrem eigenen Leben zurechtfinden?
Mit beeindruckendem Mut stellt sie sich einer Zukunft, in der vieles nicht mehr da ist. Doch etwas bleibt: die Liebe...





Zuallererst möchte ich den auf den Schreibstil der Autorin eingehen. Das Buch ist sehr leicht zu lesen und es ist verständlich geschrieben.
Dieses Buch befasst sich mit Alzheimer, was ein sehr ernstes Thema ist aber manchmal auch noch ein tabu Thema ist für einige Menschen.
Allerdings habe ich mir persönlich, mehr von diesem Buch erwartet. Etwas mehr Tiefe und mehr Handlung bzw. einwenig Spannung. 
Natürlich ist es ein emotional wenn ein Familienmitglied plötzlich an Alzheimer erkrankt, vergisst, dass er bzw. sie Kinder hat oder verheiratet ist. Aber auch wenn er seinen eigenen Namen oder den Heimweg vergisst, der aber seit Jahren immer der Gleiche geblieben ist.
Was ich am schrecklichsten beim Lesen empfunden habe, waren zwei Stellen: die eine war bei einem Vortrag wo die Protagonisten Allie als Zuschauerin dabei ist. Niemand wollte neben ihr sitzen und als sie sich zu Wort meldet und sich wiederholt, wirkten die anderen sehr unberührt und kalt. 
Die zweite Stelle war, als ihre Familie über Allie, vor ihr, gesprochen haben als wäre sie nicht anwesend. Sie hat aber alles mitbekommen und konnte sich danach auch noch daran erinnern.
Bis zur Mitte des Buches habe ich es interessant, gleichzeitig aber auch traurig, gefunden wie die Protagonisten und ihre Familie mit der Krankheit umgehen. Wie es sich alles entwickelt und sie als Familie näher kommen. 
Jedoch danach geschah nichts besonderes mehr. Es gab sehr wenig Handlung bzw. Spannung.
Ich wollte das Buch nicht abbrechen und habe mich durchgequält in der Hoffnung, dass etwas unerwartetes, neues oder das ein Wunder geschehen würde, was leider nicht der Fall war.





Für mich persönlich war es ein sehr eintöniges Buch. Keine Leseempfehlung meinerseits.
Ein Stern weil es an manchen Stellen emotional war und ich den Schreibstil angenehm fand.










Kommentare:

  1. Hallo,

    Das ist schade wenn ein Buch sich so langweilig entwickelt, obwohl die Story viel Potential hätte. Vielleicht ist der Film ja besser?
    Meinen Geschmack trifft es eher nicht, das ist mir zuviel Realität :) Ich bleibe dann wohl lieber bei Fantasy hihi
    Danke für die Rezension!

    LG Sonja Béland

    AntwortenLöschen
  2. Habe erst vor kurzem begonnen Bücher zu rezensieren. Spannend wie verschieden diese geschrieben werden. Du machst das sehr ausführlich, so muss der Leser nicht noch selbst nach dem Klappentext suchen gehen. Muss ich evtl.auch so machen. Ja, ist echt ärgerlich, wenn man etwas lesen muss, was schlussendlich gar nicht spannend war. Aber auch diese müssen bewertet werden. ;)

    AntwortenLöschen
  3. Dabei klingt es eigentlich so spannend! Da sieht man mal wieder wie schwer es eigentlich ist ein gutes Buch zu finden denn ich hätte mich wetten getraut dass es gut is :O

    Viele Grüße
    Denise von
    www.lovefashionandlife.at

    AntwortenLöschen