12. Juli 201709:32

[Rezension] Für immer wir beide - Madline Schachta





Titel: Für immer wir beide
Autor/in: Madline Schachta
Seitenanzahl: 273
Preis: 9,99€




Lia hat eine besondere Gabe: Sie kann Leben retten. Jedoch ist diese Gabe an Bedingungen geknüpft.
Als sie Mats trifft, und lernt, was es heißt wahrhaftig zu lieben, spürt sie wie schwer diese Bedingungen wiegen.
Was tun, wenn das Leben seiner großen Liebe auf dem Spiel steht?




Ich weiß um ehrlich zu sein nicht, wo ich anfangen soll. Das Buch habe ich gestern Abend begonnen und in nicht einmal einem Tag fertig gelesen. Wenn man anfängt in die Geschichte der 21-jährigen Lia und ihrer großen Liebe Mats, einzutauchen, dann kriegt man nicht genug davon. 
Am Anfang der Geschichte erfährt man gleich wie Lia und ihre Gabe, Menschen zu retten, in Berührung kommt. Kurz darauf lernt sie Mats kennen und ihre wundervolle Liebesgeschichte beginnt. 
Hiermit möchte ich eigentlich auch nicht weiter auf den Inhalt eingehen, sonst verliert ihr die "Wow"-Momente!
Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zum Lesen und die Geschichte fesselt einen total. Auch die Spannung kommt nicht zu kurz!
Die Protagonisten sind sehr gut beschrieben und dargestellt. 
Wer ihr letztes Buch "Für immer vergeben" ( Die Rezension dazu findet ihr hier ) gelesen hat, den erwartet in diesem Buch eine kleine Überraschung. Generell erwarten euch einige Überraschungen, die nicht vorhersehbar sind.
Gegen Ende des Buches wurde ich so richtig emotional. Ich werde wirklich selten emotional was Bücher, Filme oder Serien angeht aber Madline schafft es einfach immer wieder.
Eigentlich habe ich nichts negatives zu berichten...
Oh! Wartet, doch...
Die Geschichte war einfach viel zu schnell vorbei. Ich wünschte sie wäre nie zu Ende gegangen.
Es war einfach so spannend, wunderschön und magisch!

Liebe Madline,

danke für dieses wundervolle Buch! Definitiv ein Jahreshighlight.




Ich persönlich finde, dass jeder dieses Buch lesen sollte. Es ist ein Buch über die wahre Liebe, Tod, Freundschaft, Familie und schwere Entscheidungen.
Ein Buch, dass einen den Atem raubt und sprachlos hinterlässt.
Ein Buch, dass man nicht mehr so schnell vergisst!




"Ich glaube wir müssen weinen.
Und morgen machen wir weiter.
Wir überlegen, wir denken nach, wir schöpfen Hoffnung.
Wir machen die Zeit zu der Besten die wir haben können.
Wir brauchen Hoffnung.
Ohne Hoffnung sind wir nichts." 

~ Lia

11. Juli 201706:28

[Rezension] Die Liebe in diesen Zeiten - Chris Cleave






Titel: Die Liebe in diesen Zeiten
Autor/in: Chris Cleave
Seitenanzahl: 494
Verlag: dtv premium
Preis: D - 16,90€
          A - 17,40€







Gibt es das Wort Glück in dieser Zeit?

Mary North ist jung, hübsch und aus guter Familie. In ihrem ganzen Leben musste sie noch nichts Schwereres heben als ein Cocktailglas. Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges meldet sie sich impulsiv und voller Enthusiasmus in London zur Truppenunterstützung. Sie wird allerdings ganz unheroisch nur als Hilfslehrerin an einer Schule eingesetzt. Dabei lernt sie Tom kennen, der bei der Schulbehörde arbeitet. Sie fühlen sich sofort zueinander hingezogen.
Aber ihre Verlobung begegnet größeren Hindernissen als nur den Widerstand von Marys Familie.
Denn eines Tages kommt Toms Freund Alistair, der sich freiwillig gemeldet hat, auf Heimaturlaub, und sein Zusammentreffen mit Mary löst in ihnen beiden heftige, nie gekannte Gefühle aus. Doch sie werden einander so bald nicht wiedersehen. Briefe sind ihre einzige Möglichkeit, in Verbindung zu bleiben.
Und bald überschattet das Drama des Krieges alles andere. Mary und Alistair sehen sich Erfahrungen ausgesetzt, die in ihrem Grauen fast unwirklich erscheinen.

Wie lange werden sie noch aneinander Halt finden können?






Zuerst möchte ich mich bei dem dtv-Verlag, für die Bereitstellung des Rezensionexemplars bedanken.

Das Cover ist sehr passend zur Geschichte. Man sieht eine wohlhabende Frau, ich denke das sollte Mary North darstellen, die zum Briefkasten geht. Im Hintergrund sind die Trümmer von London.
Ich hatte zu Beginn des Buches Probleme mit den Charakteren. Manche schienen so unsympathisch und rassistisch. Ganz besonders Hilda, die Freundin von Mary North. Sie wirkte so heuchlerisch und selbstverliebt. 
Auch Tom, der Freund von Mary, mochte ich nicht. Er ist rassistisch und sehr eifersüchtig. 
Am sympathischsten fand ich Alistair. Er wirkt so menschenfreundlich und er ist ein Herzensmensch.
Der Schreibstil von Chris Cleave ist sehr angenehm und die einzelnen Szenen, aber auch die Protagonisten, sind sehr realistisch dargestellt. So kann man als Leser mitfühlen und man hat das Gefühl selbst die Geschichte zu erleben.
Was ich persönlich als sehr traurig empfunden habe, waren die Vorurteile gegen die farbigen Menschen. Sie wurden ausgeschlossen und auch Mary North wurde verurteilt, weil sie deren Kinder unterrichtet. Mir kamen sie freundlicher vor als die anderen Personen, die im Buch beschrieben wurden.
Außerdem fand ich es schade, dass die Briefe zwischen Mary North und Alistair, die im Klappentext erwähnt werden und als wichtiger Teil der Geschichte erscheinen, sehr in den Hintergrund rücken.






Eine berührende Geschichte, die in schrecklichen Zeiten stattfindet.